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Wie kann ich Manifestieren lernen und üben?

Wir manifestieren bereits

​

Wir denken, fühlen, treffen Entscheidungen, entwickeln Gewohnheiten und handeln jeden Tag.

All das beeinflusst, in welche Richtung sich unser Leben bewegt.

Was wir vielleicht verlernt haben, ist etwas anderes:

bewusst wahrzunehmen, womit wir unseren Geist jeden Tag beschäftigen und worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten.

Manifestieren zu lernen bedeutet vor allem, wieder bewusster zu werden.


 

Unser Geist ist den ganzen Tag beschäftigt

Unser Alltag ist voll.

Wir arbeiten, erledigen Dinge, kümmern uns um andere Menschen, beantworten Nachrichten,

schauen aufs Handy, lesen Nachrichten, sehen fern oder beschäftigen uns zwischendurch mit einem Spiel.

Vieles davon müssen wir tatsächlich tun.

Aber einiges davon haben wir auch selbst gewählt.

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Die interessante Beobachtung:

Womit verbringe ich eigentlich meine freie Aufmerksamkeit?

Wenn ich zwanzig Minuten auf dem Handy ein Spiel spiele, habe ich diese zwanzig Minuten freiwillig dafür verwendet.

Wenn ich am Abend einen Psychothriller anschaue, habe ich meinen Geist vielleicht zwei Stunden lang mit Angst, Spannung, Gewalt oder Bedrohung beschäftigt.

Daran ist zunächst nichts falsch.

Aber anschließend kann ich nicht unbedingt erwarten, mich hinzusetzen, die Augen zu schließen und innerhalb von zwei Minuten vollkommen ruhig in wunderschöne Gedanken über mein zukünftiges Leben einzutauchen.

Unser innerer Zustand hat eine Vorgeschichte.

 

Bewusstsein braucht auch Raum

Es geht zunächst darum, sich wieder etwas Raum zu schaffen.

  • Vielleicht zehn Minuten, in denen ich nicht auf das Handy schaue.

  • Ein Spaziergang, bei dem ich nicht telefoniere.

  • Ein paar bewusste Atemzüge.

  • Eine Meditation.

  • Yoga.

Oder einfach einmal still sitzen und beobachten:

Was beschäftigt mich eigentlich gerade?

Hier sehe ich auch eine wichtige Verbindung zu Yoga und Meditation.

Wir müssen unseren Geist nicht mit Gewalt abschalten. Aber wir können wieder lernen,

ihn wahrzunehmen und unsere Aufmerksamkeit bewusster auszurichten.

 

Beginne nicht erst beim großen Wunsch

Manifestieren findet nicht nur dann statt, wenn du vor meinem Vision Board sitzt.

Es geschieht mitten im Alltag. Beim Auto fahren, beim Einkaufen, in der Arbeit,...

  • Welche Gedanken wiederhole ich?

  • Womit beschäftige ich mich?

  • Welche Gespräche führe ich?

  • Welche Bilder lasse ich ständig auf mich wirken?

  • Was löst das in mir aus?

  • Und wie handle ich anschließend?

Wenn ich beginne, diese Dinge zu beobachten, wird Manifestieren plötzlich viel größer als die zehn Minuten, in denen ich meinen Wunsch visualisiere.

Der ganze Tag wird zum Übungsfeld.

 

Wir können unsere Aufmerksamkeit

wieder trainieren

Das ist für mich ähnlich wie beim Yoga oder Sport.

Wenn jemand lange keinen Yoga gemacht hat, ist die Beweglichkeit nicht verschwunden, weil mit diesem Menschen etwas nicht stimmt.

Vieles wurde einfach lange nicht benutzt.

Ähnlich sehe ich es mit unserer Aufmerksamkeit und unserer inneren Wahrnehmung.

Wir können wieder üben, ruhiger zu werden.

Wir können beobachten, wie Gedanken entstehen.

Wir können wahrnehmen, was ein Gedanke in unserem Körper und unseren Gefühlen auslöst.

Und wir können lernen, unsere Aufmerksamkeit wieder bewusster dorthin zu lenken, wohin wir eigentlich möchten.

Hier wird für mich auch die Beschäftigung mit Atem, Meditation und Prana interessant. Denn irgendwann stellt sich die Frage, ob Manifestieren wirklich nur im Kopf stattfindet – oder ob unser gesamter innerer Zustand daran beteiligt ist.

 

Es geht nicht darum, nur noch positiv zu denken

Das wäre für mich wiederum das andere Extrem, und nicht ungefährlich. 

Niemand muss den ganzen Tag schöne Gedanken haben.

Wenn ich Angst habe, darf ich die Angst wahrnehmen, ganu WICHTIG.

Wenn ich Zweifel habe, darf ich sie hinterfragen.

Wenn mich etwas ärgert, muss ich mir nicht einreden, dass alles wunderbar ist.

Entscheidend ist das Bewusstsein darüber.

Ich erkenne:

Da ist gerade dieser Gedanke und was macht er.

Da ist dieses Gefühl und wie geht es mir jetzt.

Das beschäftigt mich, und werde ich sehr davon abgelengt.

Und dann kann ich entscheiden, ob ich diesem Zustand weiterhin meine gesamte Aufmerksamkeit geben möchte.

 

Genau das kann man üben

Manifestieren ist deshalb weniger etwas, das wir neu lernen müssen.

Es geht vielmehr darum, etwas wiederzuentdecken, das wir längst können.

Bewusst wahrnehmen.

Unsere Aufmerksamkeit ausrichten.

Gedanken und Gefühle beobachten.

Uns selbst Raum geben.

Entscheidungen treffen.

Handeln.

Und zwischendurch wieder loslassen.

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Ich möchte sagen, jedes Kind kann manifestiern, werden wir wieder wie dieses Kind.

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Auch in unserer Community geht es deshalb nicht darum, den ganzen Tag Wünsche ans Universum zu schicken. Wir üben mit Yoga, Meditation, Clearing und gemeinsamen Impulsen, wieder genauer wahrzunehmen, was eigentlich in uns und in unserem Alltag geschieht.

Denn vielleicht fehlt uns nicht die Fähigkeit zu manifestieren.
 

Vielleicht haben wir nur verlernt, bewusst darauf zu achten, was wir den ganzen Tag bereits manifestieren.

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Ein Mann und eine Frau betrachten gemeinsam eine Tafel mit einem Spruch über Gedanken, Worte, Handlungen und Gewohnheiten. Das Bild verdeutlicht, wie wir durch bewusstes Denken und tägliches Üben neue Gewohnheiten entwickeln und Manifestieren im Alltag lernen können.

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nicht funktioniert und welche Ebenen dabei zusammenspielen.

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