
Ganzheitlich Manifestieren
Warum sind innere Überzeugungen und Programme so wichtig?
Wir alle haben Überzeugungen darüber, wie das Leben funktioniert,
was wir können, was wir verdienen und was für uns möglich ist.
Ein Teil davon ist uns bewusst. Vieles läuft aber im Hintergrund ab.
Genau diese inneren Überzeugungen und Programme finde ich beim Manifestieren besonders spannend.
Denn ich kann mir bewusst etwas wünschen und gleichzeitig tief in mir etwas ganz anderes glauben.
Ich kann zum Beispiel denken:
„Ich möchte erfolgreich sein.“
Und gleichzeitig kann irgendwo in mir die Überzeugung wirken:
„Wenn ich erfolgreich bin, erwarten alle noch mehr von mir.“
Dann möchte ein Teil von mir nach links – während ein anderer vielleicht nach rechts möchte.
Viele Programme entstehen
aus unseren Erfahrungen
Innere Überzeugungen entstehen nicht einfach aus dem Nichts.
Wir sammeln Erfahrungen, hören Aussagen anderer Menschen und erleben Situationen, die uns prägen.
Besonders Dinge, die sich wiederholen oder emotional sehr stark sind, können sich tief einprägen.
Vielleicht hast du irgendwann gelernt:
„Geld muss man sich hart verdienen.“
„Ich darf keine Fehler machen.“
„Ich bin nicht gut genug.“
„Andere sind wichtiger als ich.“
Solche Sätze müssen heute gar nicht mehr bewusst in deinem Kopf auftauchen.
Trotzdem können sie beeinflussen, wie du auf bestimmte Situationen reagierst,
welche Entscheidungen du triffst oder welche Möglichkeiten du dir überhaupt erlaubst.
Bewusster Wunsch und inneres Programm
können gegeneinander arbeiten
Stell dir vor, du möchtest dich beruflich verändern.
Bewusst bist du davon überzeugt und sagst:
„Jetzt mache ich es.“
Dann ergibt sich tatsächlich eine Möglichkeit.
Plötzlich kommen Zweifel.
Du wartest noch ein bisschen, findest Gründe, warum gerade jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist,
oder beschäftigst dich lieber mit zehn anderen Dingen.
Von außen könnte es so aussehen, als würdest du dein Ziel einfach nicht konsequent verfolgen.
Aber vielleicht lohnt es sich, genauer hinzuschauen:
Was passiert eigentlich in mir, sobald mein Wunsch wirklich näherkommt?
Vielleicht zeigt sich genau dort eine Überzeugung oder ein altes Programm, das vorher kaum sichtbar war.
Erkennen bedeutet nicht,
gegen sich selbst zu kämpfen
Für mich geht es deshalb nicht darum, jedes vermeintlich negative Programm möglichst schnell loszuwerden.
Der erste Schritt ist viel einfacher:
Ich möchte erkennen, was in mir wirkt.
Was denke ich?
Was fühle ich dabei?
Wie reagiere ich?
Was mache ich immer wieder?
Und welche Überzeugung könnte dahinterstehen?
Manchmal entdecken wir dabei Zusammenhänge, die uns vorher überhaupt nicht bewusst waren.
Genau hier beginnt für mich eine tiefere Form des Manifestierens.
Nicht einfach einen positiven Gedanken über einen alten Glaubenssatz zu legen, sondern zu verstehen,
warum ich trotz meines bewussten Wunsches immer wieder ähnlich denke, fühle oder handle.
Wenn ich das erkenne, entsteht überhaupt erst die Möglichkeit, etwas zu verändern.
Vielleicht lautet die entscheidende Frage deshalb nicht nur:
„Was möchte ich manifestieren?“
Sondern auch:
„Was glaube ich tief in mir wirklich darüber?“

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nicht funktioniert und welche Ebenen dabei zusammenspielen.
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